Rezension zum  Buch “ Verrat in München und Burghausen“ von Oliver Stey

Rezension zum  Buch “ Verrat in München und Burghausen“ von Oliver Stey auf Amazon -Das kürzlich erschienene Buch „Verrat in München und Burghausen“ des Autors Max Brym ist eine gelungene Melange aus historischer Wirklichkeit und Fiktion. Die Geschichte erzählt das Leben des erfundenen Rechtsanwalt Hans Faber der als Mitglied des KPD in der NSDAP als Abwehrspezialist arbeitet. Die Orte der Handlung sind zumeist im Ober- und Niederbayerischen Raum angesiedelt den der Schreiber Max Brym als gebürtiger Altöttinger wie seine Westentasche kennt. Reale Begebenheiten aus dem Beginn der faschistischen Machtergreifung wie der Ausschaltung parteiinterner Gegner Adolf Hitlers werden gelungen mit der Liebesbeziehung von Faber und seiner Lebensgefährtin „Lore“ verwoben die für ihn als Sekretärin bei Ernst Röhm dem damaligen SA-Führer arbeitet. Neben der Altöttinger Familie von Faber treten viele Persönlichkeiten der damaligen Zeit wie Alfred Rosenberg und Hans Frank auf der einen, sowie Hans Kippenberger bzw. Hans Beimler auf der anderen Seite der politischen Bühne im Fokus der Handlung hervor. Insgesamt ein sehr lesenswertes Büchlein, das als mehrteilige Fortsetzungsgeschichte angelegt ist und den Leser gespannt auf den zweiten Band warten lässt. Sehr empfehlenswert.-Bestellungen unter http://www.bookra-verlag.de/b17.html 

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Rezension– Martin Monath  – Ein Berliner Jude unter Wehrmachtssoldaten

Im „Schmetterling Verlag“ ist eine lesenswerte Biografie über Martin Monath erschienen. Das Buch von Wladek Flakin hat den Titel: „Arbeiter und Soldat–Martin Monath ein Berliner Jude unter Wehrmachtsoldaten“. Der Autor hat das Verdienst einen einst links zionistischen Juden und späteren führenden Trotzkisten in Belgien und Frankreich, dem Vergessen entrissen zu haben. Martin Monath wurde 1912 in einer kleinbürgerlichen jüdischen Familie in Berlin geboren. Ziemlich früh engagierte sich der bildungshungrige Monath, später auch unter dem Decknamen Viktor oder Widelin politisch. Wladek Flakin beschreibt den Weg von Monath von der links zionistischen Organisation Hashomer Hatzair (Der Wächter) zur trotzkistischen Organisation in Belgien und Frankreich. Martin Monath lehnte die Fixierung von Hashomer Hatzair auf die Alija (Rückkehr nach Palästina) obwohl er einige Zeit in Dänemark als Landarbeiter für Hashomer Hatzair tätig war ,ab. Im Lauf seiner Entwicklung, setzte Martin Monath auf die Weltrevolution und die 4 Internationale von Leo Trotzki, um die „jüdische Frage“ zu lösen. Besonderen Wert legte er auf die deutsche Arbeiterrevolution gegen das Hitlerregime. Er gab in Frankreich zuerst die Zeitung „Soldaten im Westen“ und dann die Zeitung „Arbeiter und Soldat“ heraus. Monath orientierte auf die Schaffung von antifaschistischen Arbeiterkomitees innerhalb der Wehrmacht. In der besetzten französischen Hafenstadt Brest bildeten sich tatsächlich solche illegalen Soldatengruppen innerhalb der Wehrmacht. Nach Zeitzeugenberichten aus Brest, welche der Autor ausgrub grüßten sich zum Teil französische Arbeiter und deutsche Soldaten mit erhobener Faust. Die Arbeit von Monath war nicht umsonst. Allerdings deckte die Gestapo, die Komitees auf und verurteilte zwischen 15 und 20 deutsche Soldaten in Brest 1943 zum Tod. Martin Monath wurde gejagt und im August 1944 von der Gestapo sozusagen zweimal erschossen. Zuerst Anfang August überlebte Monath die Hinrichtung in einem Wald bei Paris. Anschließend wurde der schwerverletzte Monath von Antifaschisten in ein Pariser Krankenhaus gebracht. Nach einigen Tagen kurz vor der Befreiung von Paris, wurde Monath von der Gestapo aus dem Krankenhaus geholt und sozusagen ein zweites mal wirklich erschossen. Die Biographie liest sich spannend,obwohl der Autor dieser Zeilen nicht mit jeder Wertung in dem Buch einverstanden ist. Die französische Résistance wird nach meiner Meinung falsch kritisiert. Das Problem der Résistance war nicht, dass sie militanten Widerstand gegen die Nazibesatzung durchführte, sondern dies nur in geringem Maß mit der Gewinnung von einfachen Wehrmachtsoldaten kombinierte. Flakin vermittelt fast den Eindruck, als ob dieser Widerstand der Résistance grundsätzlich daneben lag. Dennoch das Buch ist eine Bereicherung. Jüdische Internationalisten wie Monath, Abraham Leon sowie der junge Ernst Mandel, mit denen der Held der Biografie eng zusammenarbeitete müssen nicht nur gewürdigt werden. Ihr Internationalismus muss hochgehalten werden. Im Anhang des Buches sind alle Ausgaben von „Arbeiter und Soldat“ nachgedruckt. Ergo unbedingt lesen, ohne jedes Wort als wirklich realitätstauglich zu werten. Natürlich war der Krieg bis auf den Kampf der Sowjetunion, ein imperialistischer Krieg von allen Seiten, um die Dominanz auf dem kapitalistischem Weltmarkt. Aber der deutsche Faschismus hatte in diesem Ringen eine besonders negative Qualität. Man denke nur an Auschwitz. Letzteres wird bei dem Autor Flakin nicht immer deutlich.

Bestellungen unter http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-158-…

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Geschichte der Arbeiterbewegung pur- Hermann Frieb, Wilhelm Olschewski, Heinrich Breu

Das neue Buch von Max Brym „ Verrat in München und Burghausen“ habe ich verschlungen. Der historische Tatsachenroman spielt hauptsächlich in München- Schwabing, Burghausen, Neuötting aber auch in Kraiburg am Inn. Der Held des Romans ist erfunden. Alle anderen Personen hingegen existierten real. Sie leisteten Widerstand gegen den Hitlerfaschismus. Der Autor lässt ab Ende 1932 Geschichte lebendig werden. Er verschweigt nicht das Versagen der Arbeiterbewegung. Der Widerstand gegen den Faschismus wird konkret dargestellt. Ein zentraler Held ist der in München wirkende Hermann Frieb. Nach diesem ist eine Schule am Hohenzollernplatz in München benannt. Allerdings wissen die wenigsten genaueres über diesen „ revolutionären Sozialisten“ aus der Schellingstrasse in München. Diese Lücke schließt der Autor. Auch über den Abwehr- Apparat der KPD ist viel zu erfahren. Vor allem über Wilhelm Olschewski Senior und Junior. Immer wieder tauchen Personen wie Hans Hartwimmer, Ludwig Ficker und andere auf. Auf der anderen Seite die Nazis Hermann Esser, Christian Weber und Gerd Rühle aus München. Die Provinz kommt ebenfalls nicht zu kurz. Darunter die Antifaschisten Heinrich Breu und Simon Vorburger aus Burghausen. Bis hin zum späteren Bürgermeister von Burghausen Georg Schenk. Zentral ist der Gestapo Agent Max Troll aus Giesing welcher den Widerstand der KPD erst anleitete und dann im Frühsommer 1936 zu zerschlagen half. Letztendlich war der Spitzel „ der kleine Willy“ daran beteiligt eine illegale Gruppe der KPD bei der Wacker Chemie in Burghausen hochgehen zu lassen.

 

Die Aktualität des Romans

 

Bis März 1933 traute sich die SA nicht in die rote Hochburg Feldmoching hinein. Ähnlich war es an der Schwanthalerhöhe sowie in weiten Teilen von Giesing. Heute sind die einstigen roten Hochburgen nicht mehr so stabil wie vor 1933 gegen faschistische Tendenzen. Dennoch verliert die AFD in München gegenüber der letzten Bundestagswahl in den Arbeiterbezirken in München Stimmen. Auch in Burghausen gelang der rechtsradikalen AFD kein wirklicher Einbruch in das Arbeitermilieu. Wichtig ist die Reaktivierung von Klassenbewusstsein, das ist für mich eine entscheidende Lehre aus dem Buch von Max Brym. Der Autor weiß viel aber er schreibt nicht um der Vergangenheit willen. Max Brym beschreibt Geschichte um daraus für heute zu lernen. Er erinnert an das Vergangene um daraus für heute die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

Alexandra Cohen

Bestelungen „ Verrat in München und Burghausen“ unter http://www.bookra-verlag.de/b17.html sowie in jeder Buchhandlung

Bild Max Brym

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Toller Geschichtsunterricht- Buch „Verrat in München und Burghausen“

Zuschrift-„Hallo Herr Brym, Ihr neues Buch habe ich verschlungen. Sie lassen den Widerstand vor allem der KPD, der Gruppe „Neubeginnen“ und diverser kleiner Organisationen in Bayern gegen den Faschismus wieder lebendig werden. Klar zeigen Sie entscheidende Fehler der KPD und die Kapitulation der damaligen SPD Führung unter Erhard Auer in Bayern auf. Sie machen dies Regional und Überregional. Nur Ihr Held ist erfunden. Aber es gab solche Menschen in der Realität. Es ist ein ziemliches Verdienst Menschen wie Hans Beimler, Franz Stenzer, Fritz Rottmeier und Wilhelm Olschewski mit all ihren Fehlern und Stärken zu würdigen. Sie brechen in ihrem Buch aber auch die allgemeine Geschichte lokal herunter, speziell bezogen auf den Landkreis Altötting, die Städte Mühldorf und besonders Burghausen. Ziemlich viel hab ich über die einst rote Arbeiterhochburg Burghausen und das schwarze Altötting erfahren. Auch die dortigen Nazifunktionäre wie den Mühldorfer Kreisleiter Schwägerl, den Wacker Ingenieur und Nazi Dr. Zabel, aus Burghausen mit all seiner Rivalität zu dem SA Rabauken Ludwig Malcomeß, stellen Sie dar. Spannend fand ich in dem Buch wie Sie die Nazihochburgen Schwabing und Maxvorstadt von den roten Arbeitervierteln Giesing und Feldmoching in München trennen. Insbesondere ist es ein Verdienst den Widerstandskämpfer Hermann Frieb entsprechend zu würdigen. In München ist viel zu wenig über Frieb und seine „ Revolutionären Sozialisten (Gruppe Neu Beginnen) bekannt. Auch nicht in Burghausen. Aktive Ex SPD-ler wie der spätere Burghauser Bürgermeister Schenk, waren in der Gruppe „ Neu Beginnen“ in der Zeit des Faschismus aktiv. Auch dies war mir neu. Ich kann das Buch nur empfehlen. Teilweise eignet sich das Buch als Stadtführer bezüglich der faschistischen Barbarei und des Widerstandes dagegen in Bayern

 

Hanelore E. Altötting

Buch

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Rezension: Lebendige Geschichte- Zum Buch „Verrat in München und Burghausen“

Dokumentation

 

In dem Buch geht es speziell um den Widerstand gegen den Faschismus besonders in Bayern Der Autor hat die Fähigkeit reale Geschichte ungeheuer spannend und Faktenreich darzustellen. Das Buch welches gestern im „Bookra Verlag Leipzig“ erschien hab ich auf einen Sitz in der Nacht gelesen. Sein zentraler Held – Hans Faber- ist erfunden. Alle anderen Personen sind real. Max Brym erzählt warum der SA Aufmarsch am 30 Januar 1933 in München ausfiel. Seine zentralen Helden sind Personen wie Hans Beimler, Franz Stenzer, Wilhelm Olschewski und andere Arbeiterfunktionäre in München. Dargestellt wird die schändliche Kapitulation der SPD im Deutschland und in Bayern. Die damaligen Fehler der KPD werden breit beschrieben. Die Geschichte wird heruntergebrochen auch auf viele Kleinstädte in Oberbayern. In Burghausen waren die kommunistischen und sozialdemokratischen Arbeiter kampfbereit. Örtliche Funktionäre wie Heinrich Breu aus Burghausen Simon Vorburger, Ludwig Lankes ebenfalls aus Burghausen warteten auf den Auftrag, ihre illegalen Waffenlager zu öffnen. Auch der Reichsbanner unter Schenck aus Burghausen wollte kämpfen. Aber die Order kam nicht. Anschließend begann der mühsame Weg des illegalen Widerstandes. Besonders gewürdigt wird Herrman Frieb aus München, welcher in der Gruppe „ Neu Beginnen“ arbeitet. Über diese linke Abspaltung der SPD, welche zusammen mit oppositionellen Kommunisten arbeitete erfuhr ich zum ersten mal etwas in dem Buch. Hermann Frieb baute in München, die aktivste Widerstandsbewegung im süddeutschen Raum auf. Nach ihm ist in München eine Realschule am Hohenzollernplatz benannt. Aber die Website der Schule gibt wenig her über den Namenspatron. Die KPD leistete Widerstand, aber nach dem 9. März wurde die Partei in Bayern weitgehend zerschlagen. Von 20.000 Mitgliedern der KPD 1933 in Bayern landeten knapp 5.000 für kürzere oder längere Zeit im Gefängnis, oder im KZ. In einigen Fällen gelang es der GESTAPO einzelne Leute als Agenten anzuwerben. Besonders intensiv beschäftigt sich der Autor mit dem Agenten Max Troll aus Giesing -Parteinahme Theo- welcher Ende 1935 an die Spitze der KPD in Bayern gelangte. Damit wurde der Widerstand für einige Zeit direkt von der Gestapo geleitet. Anschließend im Frühsommer 1936 wurde de facto die KPD in Südbayern komplett von den Nazis zerschlagen.   Der Held des Romans welcher für den Abwehrapparat der KPD tätig ist warnt in dem Roman längere Zeit vor „Theo“. Anschaulich wird die Rolle der Industrie vor allem in Bayern dargestellt. Die „Wacker Chemie“ beispielsweise in Burghausen steht hinter ihrem Ingenieur dem SS Führer Dr. Zabel. Dieser bekämpft nicht nur die Kommunisten, sondern auch den „ Lumpenproletarier „ Ludwig Malcomeß. Letzterer war der erste NSDAP Kreisleiter in Altötting. Ein typischer SA Rabauke welcher nützlich war im Kampf gegen Kommunisten und Sozialdemokraten, dann aber den Industriebossen wegen seiner Eigenmächtigkeiten im Wege stand. Damit erklärt Max Brym viele Ursachen des sogenannten Röhm Putsches. Über die Liquidierung der SA Führung wird direkt im Roman berichtet. Die Freundin des Romanhelden arbeitet als Sekretärin bei Röhm für die KPD. Im Roman tauchen alle Nazigrößen aus München bis hin zu Hitler auf. Der Held verkehrte im Parteiauftrag der KP mit sämtlichen Naziführern in München. Darunter sind die späteren Kriegsverbrecher Alfred Rosenberg und Hans Frank. Zudem verkehrt Hans Faber mit den Leibfotografen Hitlers, Hoffmann aus der Schellingstraße in München. Gezeigt wird auch die widerliche Gestalt Christian Weber, sowie der korrupte Hermann Esser. Immer wieder verzweifelt der Held des Romans an der Linie der KPD. Dennoch ist er persönlich mit Hans Beimler und Ludwig Ficker befreundet. Oft muss der Romanheld zu den verschiedenen Leitungsinstanzen der KPD in der Emigration. Dabei trifft er Herbert Wehner, Walter Ulbricht aber auch die späteren Opfer des Stalinismus Hermann Schubert, Fritz Schulte und natürlich den Chef des KPD Abwehrapparates Hans Kippenberger. Stets ist der Held geradezu verzweifelt über die Stimmung in weiten Teilen der Emigration Seine Berichte speziell über die Situation in Bayern werden weitgehend ignoriert.

 

Max Brym hat ein spannendes zeitgeschichtliches Buch geschrieben. Vor allem seine Fähigkeit lokale oder regionale Details mit der Gesamtsituation zu verbinden ist erstaunlich. Unbedingt lesen- sehr aktuell- aus der Geschichte muss gelernt werden.

Bestellungen über jede Buchhandlung ,oder direkt beim Verlag.

 

Agron Sadiku

 

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Wie real ist der Roman „ Verrat in München und Burghausen”?

Sehr geehrter Herr Brym, ich interessiere mich für Ihren neuen Roman „ Verrat in München und Burghausen“. Allerdings stellt sich mir die Frage wie real ihr Buch historische Fakten und Personen wiedergibt. Was erfährt man über den Antifaschisten Hermann Frieb aus München? Wie real ist ihre Darstellung von Personen wie Wilhelm Olschewski, Hans Beimler oder von Heinrich Breu aus Burghausen. Gab es auch Widerstand in dem kleinen Marktflecken Kraiburg am Inn ?

 

Viele Grüße Hanelore F. aus München

 

Antwort Hallo und danke für Ihre Zuschrift. Nun zu Ihren Fragen. Erfunden sind in dem Roman nur der Held und sein familiäres Umfeld. Grundsätzlich-  Das Buch “ Verrat in München und Burghausen“ versucht Geschichte auf antifaschistischer Grundlage lebendig werden zu lassen. Wichtige Personen des Widerstandes aus den Städten Burghausen, Altötting, Neuötting und München werden dem Vergessen entrissen. Fehler der Arbeiterbewegung werden konkret auf örtlicher Basis von 1933 bis 1935 benannt. Die Geschichte ist eingebettete in die allgemeine Lage. Neben örtlichen antifaschistischen Personen wie Hermann Frieb- München- Heinrich Breu- Burghausen kommen auch die Nazis zentral und dezentral vor. Von dem NSDAP Kreisleiter in Mühldorf am Inn, bis hin zu dem späteren “ Polenschlächter“ Hans Frank aus München. Das Buch will eine Anleitung zum Handeln heute liefern. Ohne Berücksichtigung historischer Erfahrungen ist dies unmöglich. Es gab Widerstand gegen den Faschismus sowohl in der Provinz – es werden dabei reale Personen benannt- wie in der Großstadt. Der Held des Romans ist entsetzt über die kampflose Kapitulation der Arbeiterbewegung nach dem 30 Januar 33. Viele Kommunisten in Burghausen, Penzberg und München, forderten nicht nur einen Aufruf zum Generalstreik,, sondern kollektiven bewaffneten Widerstand. Die Hoffnung dieser Kommunisten war dadurch die sozialdemokratischen Arbeiter mitzureisen. Aber die Führungen der Arbeiterparteien lehnten aktive Kampfmaßnahmen ab. Die Gewerkschaften verweigerten sich dem Aufruf zum Generalstreik.. In München kapitulierte die sozialdemokratische Führung des ADGB vor der Belagerung des Gewerkschaftshauses im März 33 durch die Nazis. Die KPD im Untergrund war ziemlich schnell von Spitzeln der Gestapo durchsetzt. Dennoch gibt es heldenhaften Widerstand. Breit wird die Tätigkeit des Gestapo Agenten „ Theo“ – Max Troll aus Giesing in der bayerischen KPD dargestellt. Diese Tätigkeit war verhängnisvoll. Der Nachfolger von Theo ließ 1938 eine illegale Zelle der KPD bei der Wacker Chemie in Burghausen auffliegen. All das ist nicht erfunden. Mühsame Recherche war notwendig. Zu ihrer letzten Frage: Es gab auch in dem Marktflecken Kraiburg am Inn einige Einzelpersonen im Widerstand. Auch diese werden mit Klarnamen benannt. Natürlich auch der Kraiburger Ortsgruppenleiter der NSDAP Diener.

 

Hier ein noch nicht lektorierter Auszug au dem Buch welches am 24 September erscheint.

http://www.max-brym.de.rs/verrat-in-muenchen-und-burghausen-neues-buch

 

Eine Bestellung kann hier erfolgen http://www.bookra-verlag.de/b17.html

 

Ich bin auf Ihre Meinung gespannt.

Viele Grüße Max Brym

Foto Max Brym

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„Verrat in München und Burghausen“- Neues Buch von Max Brym

Verrat in München und Burghausen

Band 1

Max Brym

Hans Faber ist Rechtsanwalt, Mitglied des geheimen Abwehrapparates der KPD und als solcher formal Mitglied der NSDAP in München. Am Wochenende aber zieht es ihn meist in seine elterliche Wohnung nach Burghausen an der Salzach. Öfter weilt er auch in Kraiburg am Inn, in der Nähe von Mühldorf, bei seiner Schwester. In der ländlichen Gegend führt er viele geheime Treffen mit Widerstandskämpfern aus ganz Deutschland durch. Sowohl in der Großstadt, als auch in der Provinz erlebt er heldenhaften Widerstand gegen den Faschismus aber auch Niedertracht und Verrat. Er kennt alle Nazigrößen persönlich und sie widern ihn an. Hans Faber arbeitet eng mit der Widerstandsgruppe unter der Leitung von Hermann Frieb aus der Schellingstraße in München zusammen. Der Romanheld Hans Faber lebte im Widerstand gegen Niedertracht und Barbarei. Die anderen Widerstandskämpfer werden dem Vergessen entrissen.

Der Autor wurde am 24.09.1957 in Altötting geboren. Er arbeitet und lebt als freier Journalist in München. Max Brym ist Dozent für Philosophie und Geschichte an mehreren nationalen und internationalen Bildungseinrichtungen. Viele Jahre arbeitete er als Gastdozent an der öffentlichen Universität Prishtina in Kosovo. Der Autor schreibt regelmäßig u.a. für jüdische Zeitungen, darunter das Webportal „haGalil“. Vom Autor erschienen viele Artikel, speziell zur Geschichte der Arbeiterbewegung in unterschiedlichen Zeitungen.

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ca. 280 Seiten
(ISBN: 978-3-943150-20-9) Bestellungen unter http://www.bookra-verlag.de/b17.html